Neue Mobilitätsformen und ÖPNV - gegenseitige Ergänzung oder Konkurrenz? T. 1.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0340-4536
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ZLB: Kws 335 ZB 6808
BBR: Z 545
BBR: Z 545
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Abstract
Die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen haben sich verändert und es sind neue Konzepte entstanden. Dies waren seit den 1980er Jahren zuerst die stationsbasierten Carsharingsysteme, die mit dem Prinzip "Nutzen statt Besitzen" Vorreiter für die Sharing Economy waren. Hinzu kamen später die nicht stationsbasierten (free-floating) Carsharingangebote. Das Sharing-Prinzip weitete sich seit zirka 2010 auch auf den nicht motorisierten Verkehr aus. In zahlreichen Städten entstanden öffentliche Fahrradverleihsysteme. Noch immer ist der Mobilitätsmarkt sehr dynamisch. Es bleibt abzuwarten, inwiefern auf autonomen Fahrzeugen basierende Konzepte die Mobilitätslandschaft der Zukunft erneut verändern werden. Die Nutzung neuer Mobilitätsformen wird in hohem Maße befördert durch die große Anzahl an Mobilitätsinformationsdiensten, die Informationen über intermodale Wegeoptionen zur Verfügung stellen. Im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) wurde im Rahmen des Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) eine Studie mit dem Titel "Neue Mobilitätsformen, Mobilitätsstationen und Stadtgestalt" durchgeführt. Ziel war es Anregungen und Handlungsempfehlungen für Kommunen zu liefern. Zahlreiche weitere Studien belegen den Wandel des Mobilitätsverhaltens besonders der jüngeren Generation. Die Diskussion um neue Mobilitätsformen wird häufig im Hinblick auf die Frage geführt, ob diese mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Konkurrenz stehen oder eine gewinnbringende Ergänzung sein können. In dem Beitrag wird dieser Frage nachgegangen. Es wird festgestellt, dass die größten Effekte auf eine umwelt- und stadtverträglichere Mobilität zu erwarten sind, wenn alle Mobilitätsanbieter kooperieren und ein Angebot "aus einem Guss" schaffen.
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Journal
Verkehr und Technik
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Nr. 3
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S. 87-89