Von der Vision zum konkreten Geschäftsfeld.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Datum
2008
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Herausgeber
Gemeindetag Baden-Württemberg
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Stuttgart
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien auf 20 Prozent angehoben werden. Im Bereich der Strombereitstellung sind Wasserkraft und Windenergie mit über 70 Prozent die wichtigsten erneuerbaren Energiequellen. Für die Wärmebereitstellung haben mit über 80 Prozent biogene Feststoffe - im Wesentlichen Holz - den größten Anteil. Im Biomasse-Aktionsplan der Landesregierung wird dargelegt, dass mittelfristig statt bisher zwei Prozent acht bis zehn Prozent des Primärenergieverbrauchs in Baden-Württemberg durch Biomasse aus der Land- und Forstwirtschaft gedeckt werden können. Neben der Nutzung landwirtschaftlicher Reststoffe im Bereich der Strom- und Wärmebereitstellung wird auch zukünftig ein Schwerpunkt in der Verwendung von Holz im Wärmesektor liegen. Vor diesem Hintergrund werden die Potenziale von Energieholz für die regionale Wertschöpfung insbesondere im ländlichen Raum dargestellt. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass der dauerhafte und erfolgreiche Aufbau des neuen Geschäftsfeldes auf Seiten der Forstbetriebe den Bedürfnissen der Energiewirtschaft angepasste Vermarktungsmodalitäten voraussetzt, die im großen Maßstab zu einem hohen Mechanisierungsgrad bei der Ernte, Herstellung, Transportlogistik, Lagerung und Verbrennungstechnik zwingen. Ein weiteres Kapitel widmet sich der Mobilisierung von Nutzungsreserven im Wald. Es wird die so genannte "Freiburger Methode" vorgestellt, die derzeit an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg weiterentwickelt wird, mit deren Hilfe technische Energieholzpotenziale von Waldbeständen ermittelt werden können. Ein Pilotprojekt ist der Staatswald im Landkreis Biberach. Für ihn konnte mit dem Verfahren ein technisches Waldenergieholz-Potenzial von etwa 24.300 Kubikmeter pro Jahr ermittelt werden, was in Energieeinheiten ausgedrückt, dem Energieverbrauch für Raumwärme und Warmwasser von etwa 3.000 Haushalten entspricht. difu
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Schlagwörter
Zeitschrift
Die Gemeinde
Ausgabe
Nr. 8
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 272-274