Die Sprache der Großstadt. Zeitkritik und ästhetische Moderne in den frühnaturalistischen Berlinromanen Max Kretzers.

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Marburg

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ZLB: Kws 100/208

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DI

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Max Kretzer (1854-1941) gilt als wichtigster Romanautor des deutschen Naturalismus und begründete den deutschen Großstadtroman. Dabei wurde er durch Émile Zola, Charles Dickens, impressionistische Malerei sowie journalistische und naturwissenschaftliche Texte beeinflusst. In seinen Berlinromanen beschreibt er das konfliktreiche Entstehen der Massen- und Industriegesellschaft. Die Stadt mit ihren Straßen, Fabriken und Mietskasernen wird als unheimlicher Agens nicht nur als Handlungsort, sondern auch als Produzent der Sprache und Geschichten lebendig. Der Autor legt die seit Jahrzehnten erste und gründlichste Monografie über Max Kretzer vor. Darin erschließt er zahlreiche Texte Kretzers und anderer Naturalisten erstmals wissenschaftlich. Der Autor stellt insbesondere Kretzers Bedeutung für die Gruppierungen, Zeitschriften und Neuerungsbestrebungen des Frühnaturalismus der Jahre 1880-1886 heraus und weist dadurch Kretzers Schlüsselstellung innerhalb der frühen literarischen Moderne Deutschlands nach.

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320 S.

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