Länderübergreifende Kooperation - Interkommunale Gewerbeflächenentwicklung in der Region Halle/Leipzig.
Chmielorz
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Chmielorz
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DE
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Wiesbaden
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1616-0991
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ZLB: Kws 155 ZB 6780
BBR: Z 123
IRB: Z 952
TIB: ZA 3249
IFL: Z 1343
BBR: Z 123
IRB: Z 952
TIB: ZA 3249
IFL: Z 1343
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Abstract
Die Region Halle/Leipzig weist eine Vielzahl an regional bedeutsamen, planungsrechtlich gesicherten und erschlossenen Industrie- und Gewerbeflächen auf. Eine abschließende regionale Einschätzung des Flächenpotenzials fehlte bislang. Die differenzierte Betrachtung führt zu dem Schluss, dass zwischen Flächenangebot und Nachfrage branchenorientierte Unterschiede bestehen. Überangeboten stehen in einzelnen Flächensegmenten durchaus auch Flächenengpässe gegenüber. Insgesamt besteht aus regionalplanerischer Sicht Handlungs- und Steuerungsbedarf. Interkommunale bzw. regionale Kooperation kann Lösungsansätze liefern, wie mit der Situation umgegangen werden kann. Dieser Aufgabe widmet sich das Projekt "Interkommunale Gewerbeflächenentwicklung in der Region Halle/Leipzig", welches seit 2009 bearbeitet wird. Neben dem fachlichen Input liegt der Fokus auf dem Kommunikationsprozess innerhalb des Projektes. Zwei Aspekte sind in diesem Zusammenhang besonders hervor zu heben. Erstens werden durch die Kooperation nicht nur Gemeinde- und Kreisgrenzen, sondern auch die Ländergrenze zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt überwunden. Im Vordergrund stehen die für alle Beteiligten verbindenden regionalen Themenstellungen. Zweitens handelt es sich um eine freiwillige Zusammenarbeit von Vertretern aus den Kommunen und Landkreisen, den Regionalplanungen sowie Fachbereichen der Landesverwaltungen. Trotz der nicht in Frage zu stellenden Unantastbarkeit der kommunalen Planungshoheit kann die regionale Zusammenarbeit und Abstimmung der Gebietskörperschaften wesentlich zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Region - und damit wiederum der einzelnen Kommunen - beitragen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, sie muss aber immer wieder ins Bewusstsein gerufen und mit guten Beispielen belegt werden. Der Beitrag versteht sich insofern auch als ein vorläufiger Erfahrungsbericht über den komplexen und komplizierten Prozess der interkommunalen Kooperation zum Thema regionale Gewerbeflächenentwicklung im Bottom-up-Prinzip.
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Journal
Flächenmanagement und Bodenordnung
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Nr. 3
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S. 136-144