Soziologie der Fremdenfeindlichkeit. Theoretische und empirische Analysen.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 2001/1578

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DI

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Abstract

Die Studie widmet sich der Beantwortung einer Frage: Wie kann man die Einstellungen zu ausländischen Personen soziologisch erklären? Dabei wird zunächst ein theoretisches Modell formuliert und im Anschluss anhand empirisch gewonnener Daten überprüft. Das Hauptergebnis der Untersuchung lautet: Negative Einstellungen zu ausländischen Personen beruhen weniger auf individueller Unzufriedenheit oder materiellen Schwierigkeiten, sondern sind Teil und Folge des "Traditionalismus", eines allgemeinen, gegen den sozialen Wandel und die Modernisierung gerichteten Phänomens. Traditionalismus ist eine Art von Veränderungsfeindlichkeit, die - so die empirischen Ergebnisse - vor allem bei älteren und weniger gebildeten Personen auftritt. Er ist eine "Hyper-Dimension" die verschiedene Konzepte wie Anomia, Rigorismus, Links-Rechts, Trivialschema übergreift. goj/difu

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336 S.

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