Mädchenförderung in der Schule. Ergebnisse und Erfahrungen aus einem Modellversuch.

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Weinheim

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S

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In den letzten Jahren ist die herrschende Praxis des koedukativen Unterrichts von feministischen SchulforscherInnen zunehmend in Frage gestellt worden. Eine Vielzahl von empirischen Untersuchungen kommt übereinstimmend zu dem Ergebnis, daß die schulische Situation der Mädchen prekär ist.Schule steuert der gesellschaftlich herrschenden Geschlechterhierarchie nicht konsequent entgegen. Bei dem vorgestellten Modellversuch handelte es sich um eines der umfassendsten Projekte zur Mädchenförderung in der Bundesrepublik, das die Kritik an der herrschenden Praxis des koedukativen Unterrichts aufnimmt und auf vielfältige Weise darauf antwortet. Dabei blieben stets auch die Jungen im Blick. Es werden die wesentlichen empirischen Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung zusammengefaßt. Untersucht werden die Auswirkungen von mono- und koeduktivem Unterricht auf die Leistungsentwicklung und die Selbstkonzepte von Mädchen (aber auch von Jungen) ebenso wie die Effekte einer gezielten Berufsorientierung in der Schule. difu

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248 S,

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