Einführungsstrategien für Angebotsverbesserungen im Öffentlichen Verkehr.
ksv-verl.
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DE
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Köln
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ZLB: Kws 360/25
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DI
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Abstract
In den letzten Jahren konnten vielerorts erhebliche Angebotsverbesserungen im Öffentlichen Verkehr (ÖV) realisiert werden. Dabei lassen sich unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Einführung dieser Verbesserungsmaßnahmen beobachten. Die Spanne reicht von einer "fundamentalen" Angebotsverbesserung in einem einzigen großen Umsetzungsschritt bis hin zu einer "inkrementellen" in mehreren kleinen Umsetzungsschritten. Es wird untersucht, ob diese verschiedenen Einführungsstrategien Auswirkungen auf die erzielbaren Fahrgastzahlen haben. Die aufgestellte These besagt, dass fundamentale Angebotsverbesserungen einen größeren Nutzen in Form höherer Fahrgastzahlen erwarten lassen, als inkrementelle. Dies wird aus der größeren Öffentlichkeitswirkung fundamentaler Angebotsverbesserungen abgeleitet, die bei potenziellen Nutzern einen stärkeren Impuls zur Änderung des persönlichen Verkehrsmittelwahlverhaltens auslösen. Die Betrachtung verschiedener Angebotsformen erfolgt anhand der Einführung des IC-Systems der Bundesbahn in den 1970er und 80er Jahren, den zahlreichen Beispielen von neuen Straßenbahnsystemen in Frankreich, innovativen Regionalbahnsystemen in Deutschland, sowie einer vertieften Betrachtung von Stadtbussystemen in Klein- und Mittelstädten. In den Fällen, in denen eine fundamentale Angebotsverbesserung durchgeführt wurde - ob als gezielte Strategie oder als Ergebnis exogener Rahmenbedingungen - war ein deutlicher Effekt in Nutzung und Wahrnehmung der entsprechenden Angebote festzustellen. Ebenso konnte ein merklicher Zusammenhang zwischen Einführungsstrategie und den jeweiligen Medienreaktionen festgestellt werden. Die hier behandelte Frage stellt somit einen Teilaspekt der Evaluation von ÖV-Angeboten dar, der im Kontext der anderen Angebotsfaktoren nicht vernachlässigt werden sollte und zur Gestaltung eines effektiven Öffentlichen Verkehrs beitragen kann.
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173 S.
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Beiträge zur Verkehrsforschung