Sozialpädagogische Familiendiagnosen. Deutungsmuster familiärer Belastungssituationen und erzieherischer Notlagen in der Jugendhilfe. 2. korr. Aufl.

Juventa
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Juventa

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Weinheim

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Abstract

Wie beschreiben Familien, die Hilfen zur Erziehung in Anspruch nehmen, ihre eigene lebenssituation? Wie erleben sie ihren Familienalltag? Mit welchen biographischen und familiären Aufgabensteilungen sehen sie sich konfrontiert? Die vorliegende Studie präsentiert die Ergebnisse aus Familienbefragungen, die sich auf verschiedene Erfahrungsdimensionen beziehen. Ziel dabei ist, die Deutungsmuster, Konfliktthemen und subjektiven Hilfepläne zu sozialpädagogisch relevanten Hilfethematiken und Aufgabentypen zu bündeln, die an die zentralen Fragestellungen der Eltern anknüpfen. Abschließend wird das Konzept einer sozialpädagogischen Familiendiagnose vorgestellt, das im Rahmen der Hilfeplanung oder bei der Ausgestaltung der Hilfe in der Praxis angewendet werden kann. Die vorliegende Studie gliedert sich in zwei Teile: eine Grundlagenforschung im Sinne einer Eruierung unterschiedlicher Selbstdeutungsmuster und Problemtypen sowie die Konzeption eines sozialpädagogischen Falldiagnoseverfahrens, das den Selbstdeutungen der Familienmitglieder gerecht werden will. Damit ergeben sich einerseits neue, bislang kaum beachtete Perspektiven für die theoretische Auseinandersetzung in den Erziehungshilfen, andererseits kann die entwickelte Systematik aber auch für die praktische Arbeit der mit Familien befassten Mitarbeiterinnen in den Einrichtungen vor Ort fruchtbar gemacht werden.

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240 S.

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