Selbstreinigungsprozesse im Klärwerksableiter Wuhle unter besonderer Berücksichtigung der submersen Makrophyten.

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Berlin

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ZLB: 96/2599

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DI
S

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Abstract

Der Mißbrauch von Fließgewässern zu Klärwerksableitern stellt einen besonders starken Eingriff in die natürlichen Funktionen der Gewässer dar. Deren Selbstreinigungsprozesse können den Abbau der Reststoffe aus den Kläranlagen nicht leisten. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit am Beispiel des Flusses Wuhle (im Osten Berlins, von 1977 bis 1983 als Ableiter für das Großklärwerk Falkenberg ausgebaut) den Einfluß submerser Makrophyten (unter Wasser lebende, pflanzliche Großorganismen) auf die Selbstreinigung in extrem nährstoffreichen Fließgewässern. Der Klärwerksableiter Wuhle ist charakterisiert durch eine hohe Konzentration an anorganischen Stickstoffverbindungen und Orthophosphat und einen sehr dichten Bewuchs mit submersen Makrophyten. Es wird u. a. die saisonale Entwicklung der submersen Makrophyten, ihr Einfluß auf den Sauerstoffhaushalt und auf die Verringerung seuchenhygienisch relevanter Mikroorganismen diskutiert. jst/difu

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122 S.

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Berlin-Forschung; 14