Qualitätsmanagement in der ambulanten Gesundheitsversorgung in Deutschland. Ambulant-sensitive Krankenhausfälle als Indikator für die räumliche Qualitätsmessung.
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2017
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DE
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Berlin
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Zusammenfassung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie die externe Qualitätssicherung im ambulanten Bereich gestärkt werden kann. Konkret wird dafür die Rate ambulant-sensitiver Krankenhausfälle (ASK), ein Indikator, der international im Qualitätsmanagement für den ambulanten Bereich angewendet wird, aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Anhand dieses Indikators sollen mittels der Krankenhausfälle ausgewählter Erkrankungen Rückschlüsse auf die Güte der ambulanten Versorgung gezogen werden. Eine Untersuchung, inwieweit sich die Nutzung von Raten ambulant-sensitiver Krankenhausfälle als Element des Qualitätsmanagements im ambulanten Sektor in Deutschland eignet, erfolgt im Rahmen eines internationalen Überblicks über existierende Kataloge ambulant-sensitiver Krankenhausfälle. Darin wird gezeigt, dass die Erstellung eines für den deutschen Kontext angepassten ASK-Katalogs notwendig ist, um den lokalen Gegebenheiten des deutschen Gesundheitssystems Rechnung zu tragen und so die Validität des Qualitätsindikators sicherzustellen. Um Raten ambulant-sensitiver Krankenhausfälle in Analysen für das Qualitätsmanagement einsetzen zu können, ist eine adäquate Risikoadjustierung erforderlich. Anforderungen daran werden formuliert und Vor- und Nachteile möglicher Herangehensweisen diskutiert. Zusammenhänge zwischen der Inanspruchnahme der ambulanten Versorgung und ambulant-sensitiven Krankenhausfällen werden für chronische Bronchitis und chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) beispielhaft ökonometrisch analysiert. Basierend auf diesen Analysen und angesichts der identifizierten Notwendigkeit, einen ASK-Katalog für den deutschen Kontext zusammenzustellen, wird anschließend ein speziell entwickelter deutscher Katalog ambulant-sensitiver Krankenhausfälle vorgestellt. Dieser verfolgt das Ziel eine umfassende Nutzung ambulant-sensitiver Krankenhausfälle im deutschen Gesundheitswesen zu ermöglichen. Abschließend erfolgt ein Ausblick, wie die Erkenntnisse angewendet und im Rahmen einer weiteren Forschung auf dem Gebiet ergänzt werden können.
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Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
VIII, 107 S.