EU-Osterweiterung als Chance. Perspektiven für Metropolräume und Grenzgebiete am Beispiel Berlin-Brandenburg.

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Münster

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ZLB: 2004/2712

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Die EU-Osterweiterung wird eine Vertiefung der wirtschaftlichen Integration Europas befördern. Die Veränderung interregionaler Wirtschaftsverflechtungen im erweiterten Europa ist über ein relationales Konzept der Regionalanalyse zu erfassen, das auch die weiträumig ausgreifenden Verbindungen zwischen Regionen einbezieht. Es wird in untersucht, welche Perspektiven die EU-Osterweiterung für die Region Berlin-Brandenburg eröffnet und wie die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen als Chance für die regionale Entwicklung genutzt werden können. Von der EU-Osterweiterung werden vor allem strukturstarke Regionen der alten EU wie auch der Beitrittsländer profitieren, einschließlich der großen urbanen Wirtschaftszentren in grenznaher Lage der Nachbarländer Deutschland und Polen. Die weitere wirtschaftliche Integration der Regionen in einer erweiterten EU wird dabei weniger über die Nutzung von Standort-Kostendifferenzen als vielmehr über die Standort-Qualifizierung, d.h. Nutzung und Ausbau regionaler Kompetenzen im Rahmen transnationaler Wertschöpfungspartnerschaften herbeigeführt. difu

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220 S.

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Beiträge zur europäischen Stadt- und Regionalforschung; 1