Bevölkerungsbewegungen in Mazedonien. Ein Beitrag zur Erforschung des regionalen Strukturwandels in Griechenland.
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1978
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SEBI: 79/5329
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Zusammenfassung
Ein Hauptproblem der regionalen Entwicklung Griechenlands ist die Tendenz zum unkontrollierten Anwachsen der städtischen Ballungsräume. Die Arbeit befaßt sich daher mit der Frage, ob und inwieweit es möglich ist, die unerwünschte Entleerung der ländlichen Gebiete zu vermeiden, um damit zugleich das Wachstum der Städte planbar zu machen. Als Teil der Regionalpolitik und als analytische Aufgabe der Regionalplanung wird hier versucht, die Binnenwanderung zu erforschen, durch die Probleme der Infrastruktur-Ausstattung und -Versorgung hervorgerufen werden. Für den Zeitraum von 1951 bis 1971 untersucht die Arbeit die Wanderung der Bevölkerung am Beispiel Mazedoniens und seiner drei Teilregionen; die Wanderungsneigung der Bevölkerung wird hingegen am Beispiel der alten, traditionsreichen Stadt Florina und der modernen Industriestadt Ptolemaida durch Befragung der Bewohner empirisch erfaßt. U. a. wird festgestellt, daß sich die Stadt-Land-Relation zugunsten der städtischen Bevölkerung entwickelt; bei dieser Entwicklung haben die mittleren Gemeinden am meisten Bevölkerung verloren. Die Untersuchung der Wanderungsmotivation der Kleinstadtbewohner stellt u. a. eine positive Korrelation zwischen dem Wanderungswunsch und der Stadtverbundenheit der Bewohner fest die Bewohner Florinas fühlen sich trotz schlechterer Arbeitsbedingungen ihrer Stadt mehr verbunden als die von Ptolemaida. bg/difu
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Aachen: (1978), 205 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.