Woran sich Wohlstand wirklich messen lässt. Alternativen zum Bruttoinlandsprodukt.
oekom
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DE
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München
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ZLB: Kws 605/1
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Abstract
Das Bruttoinlandsprodukt ist bis heute die heilige Kuh der herrschenden Ökonomie, die Politik misst ihre Erfolge an seinen Wachstumsraten. Seit Jahren gilt es als der Indikator für Wirtschaftskraft und Wohlstand schlechthin - dabei ist es blind für vieles, was unser Leben bereichert: ehrenamtliche Leistungen, gesunde Umwelt, gerechte Chancenverteilung oder Zugang zu medizinischer Versorgung. Die Autoren ergänzen dieses einseitige Maß und erläutern, warum Wohlstand anders gemessen werden muss. Der von ihnen entwickelte Nationale Wohlfahrtsindex berücksichtigt insbesondere ökologische und soziale Aspekte. Im Januar 2011 hat die vom Deutschen Bundestag beauftragte Enquête-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" ihre Arbeit aufgenommen. Regierung und Opposition suchen mit ihrer Hilfe einen Indikator, der Wachstum und Wohlstand neu definiert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP), wird nicht nur in Deutschland als alles überstrahlende Orientierung für Politik und Wirtschaft heftig kritisiert. Weltweit wird nach Alternativen gesucht. Ob in Frankreich, Großbritannien oder den USA - eine Messgröße, die soziale und ökologische Schäden des Wachstums nicht berücksichtigt, kann gesellschaftlichen Wohlstand nicht angemessen abbilden. Die Autoren stellen in ihrem Buch aktuell diskutierte Alternativen zum BIP vor und zeigen am Beispiel des von ihnen vorgelegten "Nationalen Wohlfahrtsindex" Ansätze zur Entwicklung eines nachhaltigen Inlandprodukts.
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109 S.