Begrenzte Entgrenzungen. Wandlung von Organisation und Arbeit.

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Berlin

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ZLB: 2000/1888

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Abstract

Die Grenzen von Organisation und Arbeit sind in Bewegung geraten - mit durchaus widersprüchlichen Tendenzen. Organisationen ziehen ihre Grenzen einerseits enger durch Produktbereinigung, Konzentration auf das Kerngeschäft und Auslagerung von Funktionen; andererseits versuchen sie, durch die Bildung von Innovations- und Zuliefernetzwerken neue Potenziale zu erschließen, indem sie ihre Grenzen erweitern, ja auflösen. Und auch die Grenzen von Arbeit geraten unter Druck. Neue Formen von Arbeit entstehen durch die zeitliche und räumliche Entkoppelung von Arbeitsplatz und Betrieb; die Institution des sektoralen Tarifvertrags wird in Frage gestellt und zunehmend durch dezentrale Formen der Regulierung ersetzt. All dies hat Folgen für die Beschäftigten, die bisher noch kaum ausgelotet sind. Welche Formen der Entgrenzung von Organisation und Arbeit sich nachweisen lassen und welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind, aber auch, wo eigentlich die Grenzen der Entgrenzung sind wird untersucht. Dabei werden nicht nur die zweifellos vorhandenen Risiken der beobachtbaren Prozesse thematisiert, sondern auch deren Chancen reflektiert. difu

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294 S.

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