Ökologische Effekte der Bestandsentwicklung bei rückläufiger Wohnungsnachfrage - Szenarien 2015 für die Stadt Bautzen.
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ZLB: 2002/3204
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Abstract
In der stadtökologischen Diskussion kristallisiert sich heraus, dass die ökologischen Wirkungen, die mit Schrumpfungsprozessen verknüpft sind, eine eigene Problemkategorie darstellen. Fragen zur Wieder- oder Weiternutzung bereits erschlossener gebauter Ressourcen müssen im Grundsatz beantwortet werden, denn eine fehlende Auslastung des Gebäudebestandes bedeutet Vergeudung von Ressourcen. Der Beitrag fokussiert auf die Inanspruchnahme von Ressourcen (Baustoffe), Emissionen (CO2) und Wohnbauland auf Basis der zukünftigen Wohnungsbestandsentwicklung. Die Berechnung der Effekte wird am Beispiel der Stadt Bautzen dargestellt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass den Instandhaltungsaufwendungen der Wohngebietserschließung aus Stoffstromsicht eine größere Aufmerksamkeit zukommen sollte als dem Gebäudebestand, dass trotz Wohnungsüberangebot in einer Stadt wie Bautzen CO2-Emissionen des Bauens und Wohnens steigen werden, wenn nicht die Bestände wärmetechnisch saniert werden, und dass aus umweltpolitischer Sicht die Flächeninanspruchnahme der Schlüsselindikator für den Stadtumbau Ost sein wird. irs/difu
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S. 173-192
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Regio transfer. Beiträge zur anwendungsbezogenen Stadt- und Regionalforschung; 1