Rhein-Main - eine Region im Wandel. Von den Grenzen der klassischen raumplanerischen Strukturmodelle und der Notwendigkeit regionaler Kooperationen.

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Kassel

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ZLB: 2006/635

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Abstract

Die Rhein-Main-Region konkurriert nicht mehr nur mit innerdeutschen Standorten wie dem Großraum München oder Region Rhein-Neckar, sondern verstärkt mit London, Paris oder Brüssel. Das Rhein-Main-Gebiet gehört zu den wirtschaftlich dynamischsten Regionen Europas. In der Arbeit wird untersucht, wie sich die Region heute darstellt. Das erste Kapitel ist eine Standortbestimmung. Im zweiten Kapitel werden die Steuerungs- und Entwicklungskonzepte der Regionalplaner untersucht. Der Schwerpunkt des dritten Kapitels liegt auf der regionalen Kooperation. Anhand beispielhafter Zusammenarbeit und der bisher unverwirklichten Regionalkreisidee wird der Erfolg der bisherigen Bemühungen kritisch bewertet. Dabei werden die klassischen und die neuen im Gespräch befindlichen Steuerungsformen diskutiert (von der Kooperation bis zum Regionalkreismodell). Das Ballungsraumgesetz - zurzeit wichtigste gesetzgeberische Reaktion auf die Region im Übergang - versagt an zwei Stellen: beim Regionenzuschnitts und bei der Festschreibung der monozentrischen Ausrichtung auf Frankfurt am Main. Die Arbeit zeigt, dass die raumplanerischen Modellgrundlagen (Zentrale-Orte-Modell und das damit verknüpfte Achsenmodell) rein analytisch nicht in der Lage sind die wesentlichen, im Prozess befindlichen Strukturveränderungen der Großstadtregion Rhein-Main zu fassen. sg/difu

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47 S.

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