Gewalt an beruflichen Schulen in München. Eine Untersuchung mit Instrumenten der Mehrebenenanalyse.

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Konstanz

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DI
EDOC

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Die Arbeit befasst sich mit Gewalt an beruflichen Schulen. Dabei werden zwei Ziele verfolgt: Erstens wird untersucht, welche Faktoren Gewalt an beruflichen Schulen bedingen. Zweitens soll dazu beigetragen werden, den methodischen Standard der Gewaltforschung weiterzuentwickeln. Nach einem Überblick über den Forschungsstand werden krisenhafte Erscheinungen des dualen Berufsbildungssystems diskutiert. Nach einer genaueren Definition des Gewaltbegriffs werden eine Reihe potenzieller Einflussfaktoren auf abweichendes Verhalten aus sozialwissenschaftlichen Theorien abgeleitet und Hypothesen über ihre Wirkung formuliert. Diese Thesen werden anhand von Daten überprüft, welche in einem Projekt zur Evaluation von Schulsozialarbeit erhoben worden sind. Es zeigt sich, dass vorwiegend Faktoren aus Clique und Freundeskreis sowie aus Familie und Kindheit zur Erklärung gewalttätigen Verhaltens beitragen können. Es wird gefolgert, dass vor allem solche theoretischen Ansätze abweichendes Verhalten an beruflichen Schulen erklären können, die individuelle Faktoren in den Mittelpunkt stellen, wohingegen sich für Theorien, welche die Bedeutung von Kollektivmerkmalen betonen, nur wenig empirische Evidenz finden lässt. Aus den Ergebnissen können zweierlei grundlegende Erkenntnisse gewonnen werden. Erstens zeigt sich, dass berufliche Schulen in der Tat einer eigenständigen eingehenden Betrachtung bedürfen. Zweitens ergeben sich aber in methodischer Hinsicht uneinheitliche Befunde. Zwar sind gefundene Differenzen zwischen Mehrebenenmodellen und Einebenenmodellen gering, deuten aber in Übereinstimmung mit der methodischen Forschung darauf hin, dass insbesondere Kontexteffekte überschätzt werden, wenn die Mehrebenenstruktur der Daten ignoriert wird.

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206 S., Anh.

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