Strategielücke als Digitalisierungshindernis in der öffentlichen Verwaltung?

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 723/51

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Abstract

Mit der Strategielücke verbindet sich für Politik und Verwaltung, dass in weiten Bereichen keine bestimmten Zukunftsvorstellungen herausgehoben und zu erreichende Ziele definiert werden. Eine breit abgestimmte Festlegung auf bestimmte Hypothesen zu Ursachen und Wirkungen, die für die zukünftige Entwicklung als bedeutsam erachtet werden, bleibt aus. In der Folge fehlt die Basis für eine zielorientierte Steuerung. Das Handeln vieler Akteure wird nicht umfassend vorausschauend auf explizit festgelegte Ziele hin koordiniert. Mit Digitalisierung gehen breit wirksame Entwicklungen und Herausforderungen einher, denen sich Politik und Verwaltung in ihrer Verantwortung für die Gesellschaft sowie für Organisation, Personal, Technik und Datensicherheit in der Verwaltung, ohne eine ganzheitlich vorausschauende koordinierte Herangehensweise kaum zielgerichtet stellen können.

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S. 89-100

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