Regen(ab)wasserbehandlung und -bewirtschaftung unter Berücksichtigung der Anforderungen nach § 7a WHG und einer möglichst ortsnahen Versickerung.
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Datum
2004
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Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
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ISSN
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Standort
ZLB: 4-2004/2566
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
FO
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Zusammenfassung
Die auf Siedlungs- und Verkehrsflächen anfallenden Regenabflüsse bedürfen dringend einer Konkretisierung der Anforderungen, die an ihre Behandlung und Bewirtschaftung hinsichtlich der Einleitung in den natürlichen Wasserkreislauf zu stellen sind. Dieses ergibt sich unmittelbar aus § 7a WHG. Bei der Formulierung von Anforderungen sind die Besonderheiten des Regen(ab)wassers hinsichtlich seiner Entstehung und seiner möglichen Bewirtschaftung und Behandlung im Vergleich zu anderen Abwasserarten zu berücksichtigen. Die Bewirtschaftung und Behandlung der Regenabflüsse kann auf vier verschiedenen "Anforderungsebenen" bezogen werden: "vor Ort, "Einzugsgebiet", "Einleitung in oberirdische Gewässer", "Einleitung in Boden und Grundwasser". Nach § 7a WHG ist zwischen "vorhandenen Einleitungen" und "neuen Einleitungen" zu unterscheiden. Als dritte Fallunterscheidung sollte künftig die "Erschließung von Erweiterungsgebieten" einbezogen werden. Die in dem Bericht bezüglich der vorgenannten Anforderungsebenen formulierten konkreten Anforderungen beziehen sich auf die beiden letztgenannten Fälle. Sie können jedoch auch, beispielgebend für vorhandene Einleitungen sein. Die Anforderungen haben generell das Ziel; die Bewirtschaftung und Behandlung der in Siedlungsgebieten anfallenden Regenabflüsse dem Zustand anzunähern, der hinsichtlich des Wasser- und Stoffhaushalts vor der Bebauung existiert hat. Dies ist nur zu erreichen, wenn die Regenabflüsse möglichst dezentral bewirtschaftet und behandelt werden. Dafür werden Fallbeispiele in diesem Bericht dokumentiert. Der Bericht enthält ferner eine ausführliche Übersicht über den gegenwärtigen Stand der Regen(ab)wasserbewirtschaftung in Deutschland hinsichtlich rechtlicher Grundlagen, zugehöriger Regelwerke und technischer Verfahren und einen Vergleich mit den entsprechenden Verhältnissen in den Niederlanden, den USA und der Schweiz. Aus letzterem ergibt sich, dass in Deutschland bezüglich der Anforderungen zur Behandlung und Bewirtschaftung der in Siedlungsgebieten anfallenden Regenabflüsse ein Nachholbedarf besteht. difu
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Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
253 S.
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Stichwörter
Deskriptor(en)
Serie/Report Nr.
Texte; 9/04