Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern.

Wernersche
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Wernersche

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DE

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Worms

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ZLB: Kws 480/71:16,1

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Zusammenfassung

Es werden erstmalig die Bau- und Kunstdenkmale zwischen der kreisfreien Stadt Cottbus und der Lausitzer Neiße vorgestellt. So heterogen sich die untersuchte Region in ihren Teilen darstellt, so vielfältig ist auch der Bestand an bemerkenswerten Werken der Bau- und Stadtbaukunst, der Gartenkunst, der Technik-Geschichte und der bildenden Kunst. Sie geben Kunde von einer über 700jährigen Entwicklung der Kulturlandschaft östlich des Spreewaldes, die insbesondere in den Städten Forst (Lausitz), Guben und Peitz mit der ehemals mächtigen Festungsanlage, gleichwohl auch in den Dorflagen und Einzelgehöften erlebbar ist. Die wechselvolle Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Kulturkreisen und die durch sie bedingten Einflüsse haben, wenn auch selten, namhafte Baumeister und Architekten verpflichtet - so u.a. Johann Christoph Knöffel bei dem Aufbau der Stadt Forst nach dem Stadtbrand von 1748, August Stüler mit seinem Entwurf für die Stadtkirche in Peitz, Spalding & Grenander mit der evangelisch-lutherischen Kirche und dem Naemi-Wilke-Stift in Guben oder Breslauer & Salinger mit dem Landsitz Bärenklau. In der Regel aber verweist das kulturhistorische Erbe auf das Wirken ortsansässiger Baumeister. Besondere wichtig für die Region sind die Zeugnisse der technisch-industriellen Entwicklung. Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts erlebte das am Peitzer südlichen Stadtrand gelegene Eisenhütten- und Hammerwerk seine Blütezeit. Während die um 1770 durch Friedrich II. in Peitz angesiedelte Tuchmacherei nur für einen vorübergehenden wirtschaftlichen Aufschwung sorgte, wurde sie in Forst (Lausitz) und in Guben zum entscheidenden Entwicklungspotenzial. Ausschlaggebend waren die Nutzung der vorhandenen Wasserkraft und der Einsatz der Dampfmaschine, was die industrielle Herstellung der Tuche und im besonderen Maße die Hutfabrikation in Guben ermöglichte. Auffallend umfangreich ist noch in Forst (Lausitz) der Bestand an Zeugnissen der industriellen Produktion - von den Fabrikgebäuden bis zur Fabrikantenvilla. Diesen zugehörig sind auch die Siedlungsanlagen, in Forst (Lausitz) die Siedlung "Eigene Scholle" unter dem Stadtbaurat Dr. Rudolf Kühn aus den 1920er Jahren, wie auch das jüngst sanierte und restaurierte Gymnasium. Aus dem vielschichtigen Bestand ragen auch der im Jahr 2013 auf sein 100jähriges Bestehen verweisende einzigartige Ostdeutsche Rosengarten in Forst und die Zeugnisse des Städtebaus und der Architektur der 1950er Jahre in Guben im Bereich der Friedrich-Engels-Straße und Karl-Marx-Straße heraus.

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422 S.

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Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg; 16.1