Studierende im städtischen Quartier. Zeit-räumliche Wirkungen von temporären Bewohnern und Bewohnerinnen.

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Hannover

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ZLB: Kws 108/330

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Abstract

Studierende stellen in vielen Städten in Deutschland eine wichtige Bevölkerungsgruppe dar, auch wenn die einzelnen Personen oft nur wenige Jahre an ihrem jeweiligen Hochschulstandort leben. In Großbritannien wird seit einigen Jahren der Einfluss, den die temporär und oft auch nur saisonal anwesenden Studierenden auf ihr Wohnquartier ausüben, unter dem Begriff "Studentification" diskutiert. Im Beitrag wird anhand des Karlsruher Quartiers Oststadt empirisch überprüft, inwieweit an diesem Hochschulstandort baulich-räumliche, ökonomische oder soziale Indikatoren einer voranschreitenden Studentification zu erkennen sind. Die Ergebnisse zeigen, dass man zwar eine zunehmende Konkurrenz zwischen studentischen Wohngemeinschaften und Familien auf dem innenstadtnahen Wohnungsmarkt wahrnehmen kann, aber die Studierenden weder in ihrer Zahl noch in ihrem Auftreten und ihrem Lebensstil das Quartier beherrschen. Ganz im Gegenteil werden sie von ihren Nachbarn meist als belebendes Element der innenstadtnahen Wohnquartiere wahrgenommen.

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S. 281-310

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Forschungsberichte der ARL; 9