Jugendkultur bewegt - Partizipation mit Kultureller Bildung. Evaluation des Praxisentwicklungsprojekts 2013-2015.

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Berlin

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ZLB: Kws 38/75

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Abstract

Ziel des Praxisforschungsvorhabens ist es, zu evaluieren, welche Potenziale von Partizipation das innovative Format "Barcamp Jugendkultur" Jugendlichen in Berlin eröffnet. Das Barcamp "Jugendkultur" bedient sich der noch wenig bekannten, womöglich jedoch zukunftsweisenden Methode "Barcamp" die zeitgemäß auf das wachsende Interesse an und die steigende Nutzung von digitalen Medien reagieren kann, um Jugendlichen mehr Einflussmöglichkeiten zu ermöglichen. Das über zwei Jahre konzipierte Praxisentwicklungsprojekt sollte, vermittelt über E-Partizipation, neue Impulse für die Stärkung von Eigeninitiative und Beteiligung im Rahmen regionaler Netzwerke kultureller Bildung schaffen. Das Projekt wurde durch "Aktion Mensch" gefördert und verfolgte Strategien der Inklusion und gender- und diversitysensiblen Arbeit in allen Umsetzungsschritten, um auch oft mehrfach benachteiligten Jugendlichen neue Zugangschancen zu Kultureller Bildung zu eröffnen. Im Rahmen der Evaluationsforschung sollte in der ersten Phase untersucht werden, ob und wie das Projekt auf das Interesse Jugendlicher stößt und von ihnen angenommen wird und welche Formen der Umsetzung in diesen laut Praxiskonzeption durchgängig selbst bestimmten Barcamps realisiert werden. Des Weiteren ging es um die Frage, ob und inwieweit E-Partizipation die Beteiligungschancen von Jugendlichen mit sozialer Benachteiligung und geringeren Bildungschancen erweitern kann. In der zweiten Forschungsphase sollte der Fokus auf der Frage liegen, ob und inwieweit es gelingt, dass Jugendliche, die an den Barcamps Jugendkultur beteiligt waren, eigene Projekte realisieren und sich dabei in regionalen Netzwerken als Akteure der Kulturellen Bildung behaupten und beteiligen können.

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58 S.

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