Kommt nicht in die Tonne. Abfallwirtschaft.
Eppinger
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Herausgeber
Eppinger
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Schwäbisch-Hall
Sprache
ISSN
0723-8274
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 3025
Dokumenttyp
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Zusammenfassung
Sortenreine Mülltrennung ist eine wichtige Voraussetzung für die Senkung der Abfallgebühren. In den Kommunen sind deshalb Maßnahmen gefragt, die die teuren Restmüllmengen reduzieren, die Bioabfallmengen steigern und die Störstoffbelastung im Bioabfall deutlich senken. Detektions-Systeme an Müllfahrzeugen, die die Abfallbehälter automatisch auf Störstoffe prüfen, sind ein geeignetes Verfahren zur Reduzierung unerwünschter Stoffe. Beispielgebend hierfür wird in dem Beitrag das Abfallkonzept des Landkreises Darmstadt-Dieburg beschrieben, der in der jüngsten Abfallmengenbilanz zum wiederholten Male Spitzenergebnisse erreichte. Die Restmüllmenge pro Einwohner betrug dort im Jahr 2004 rund 79 Kilogramm. Im Jahr 1995 waren es noch 127 Kilogramm. Demgegenüber stieg die Bioabfallmenge pro Einwohner und Jahr um 19 Prozent von 116 Kilogramm im Jahr 1995 auf 138 Kilogramm im Jahr 2004. Erreicht wurde das Ergebnis durch ein überzeugendes Anreizsystem: Jede Restmülltonnen-Leerung kostet den Bürger Geld, während die Biotonnen-Leerung kostenlos ist. Damit bei dieser Konstellation der Abfall sortenrein getrennt wird, sind bei der Bioabfallsammlung Detektions-Systeme im Einsatz. Die Einsparpotenziale für die Reduzierung der Störstoffmengen in den Bioabfallfraktionen werden laut einer Studie der Universität Tübingen auf bis zu 90 Prozent eingeschätzt. So können die Kommunen beispielsweise bei einem jährlichen Bioabfallaufkommen von 15.000 Tonnen ein Netto-Einsparpotenzial von rund 360.000 Euro erzielen. difu
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Der Gemeinderat
Ausgabe
Nr. 2
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Seiten
S. 46-47