Sozialer Burgfrieden im Ersten Weltkrieg. Sozialistische und christliche Arbeiterbewegung in Köln.

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Essen

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ZLB: 92/2843

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DI
S

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Der Autor hebt das bedeutende Ausmaß der Zusammenarbeit der sozialdemokratischen und der christlichen Gewerktschaftsbewegung in Köln während des Ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution hervor. Der kriegsbedingte "Burgfrieden" war Anlaß und Rechtfertigung für diese enge und vertrauensvolle Kooperation. Wesentlich beruht dies auf Besonderheiten in der Entwicklung der Kölner Sozialdemokratie. In der katholisch geprägten Stadt agierte sie aus der Defensive heraus; die politischen und betriebspolitischen Positionen waren fast deckungsgleich mit denen der christlichen Arbeiterbewegung. Ein ähnlicher Anpassungsdruck gegenüber der äußerst schwachen unabhängig-sozialdemokratischen Opposition gegen den Krieg bestand nicht. Ab 1917 schlug sich diese Zusammenarbeit in Erfolgen bei Arbeitskämpfen nieder, vor allem hinsichtlich der Anerkennung von Gewerkschaften in Unternehmen der Rüstungsindustrie. mneu/difu

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350 S.

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Düsseldorfer Schriften zur neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens; 32