Die Unruhen in Münster/Westf. 1450-1457. Ein Beitrag zur Topographie und Prosopographie einer städtischen Protestbewegung. Mit einem Exkurs Rat, Gilde und Gemeinheit in Münster 1354-1458.

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SEBI: 80/7047-4

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Abstract

Prosopographische Untersuchungen, also Verzeichnisse von Personen in einem bestimmten Lebenskreis, von bürgerlichen "Aufständen" des Mittelalters in Lübeck, Hildesheim und Köln brachten interessante Ergebnisse hinsichtlich der ständischen Einordnung der beteiligten Personen, wobei sich herausstellte, daß die meist abwertende Beurteilung durch zeitgenössische Chronisten eine Eigenart der aus der Sicht der siegreichen Partei geschriebenen Städtechroniken ist. Auch die in Münster 1450 anläßlich eines Bischofswechsels ausgebrochenen Unruhen sind aufgrund der Chronikberichte von der älteren Literatur mißverstanden und als Aufruhr der unteren Volksklassen gedeutet worden. Seit 1960 werden in den Sammlungen des Verfassers alle Haus- und Personenbelege vom 14. bis zum 17. Jahrhundert zusammengestellt und topographisch straßenweise geordnet. Auf dieser Grundlage können nun auch die an den Unruhen 1450/57 beteiligten Personen identifiziert und zum großen Teil topographisch fixiert werden. st/difu

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Protestbewegung, Prosopographie, Topographie, Mittelalter, Bürgerschaft, Stadtgeschichte

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In:Ehbrecht, Wilfried, u.a.: Städtische Führungsgruppen und Gemeinde in der werdenden Neuzeit;Köln:Böhlau(1980), S. 154-312, Kt.; Tab.; Lit.

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Protestbewegung, Prosopographie, Topographie, Mittelalter, Bürgerschaft, Stadtgeschichte

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Städteforschung. Reihe A Darstellungen; 9