Lebenslage-Forschung in den Sozialwissenschaften, insbesondere in der Sozialpolitik. Dargestellt am Beispiel der Lebenslage von Arbeitnehmern nach einem Arbeitsplatzverlust

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SEBI: 77/2834

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Zusammenfassung

Im ersten Teil der Arbeit werden die in der sozialwissenschaftlichen Literatur vorhandenen verschiedenen Ansätze zur Erfassung der sozialen Wirklichkeit vorgestellt. Dabei wird der Begriff ,,Lebenslage'' als ein Instrument befunden, das 1. eine möglichst vollständige Beschreibung der Lage von Menschen erlaubt und das 2. durch Zusammenfassung von Menschen vergleichbarer Lage zu bestimmten Typen (Schichten) eine Beschreibung der Sozialstruktur gestattet. Als ,,Lebenslage'' wird der Spielraum bezeichnet, der einem Menschen bzw. einer Mehrzahl von Menschen für die Verwirklichung seiner/ihrer Interessen zur Verfügung steht. Ausführlich erörtert werden Entwicklung und Verwendbarkeit dieses Begriffs-Instruments. Wichtig für Sozialforschung und Sozialpolitik ist, neben der Feststellung gegebener sozialer Verhältnisse, die Analyse von Veränderungen und der Folgen von Änderungen. In Anwendung des Lebenslage-Begriffs wird im zweiten Teil dieser Arbeit an einem konkreten Beispiel (444 ehemalige Arbeitnehmer zweier Betriebe, die 1967 und 1968 stillgelegt wurden) dargestellt, wie eine wesentliche Änderung der Gegebenheiten infolge eines Arbeitsplatzverlustes sich auf die Lebenslage einer bestimmten Gruppe von Arbeitnehmern auswirkt.

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Schlagwörter

Lebenslagenforschung, Arbeitsplatzverlust, Sozialpolitik, Sozialwesen, Soziographie, Arbeit, Wirtschaft, Soziologie, Politik

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Köln: aku-Fotodruck (1975), III, 260 S., Tab.; Lit.; Zus.(soz.Diss.; Bochum 1976)

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Lebenslagenforschung, Arbeitsplatzverlust, Sozialpolitik, Sozialwesen, Soziographie, Arbeit, Wirtschaft, Soziologie, Politik

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