Methodik zur Optimierung von Angeboten im Schienenpersonenfernverkehr am Beispiel Frankreich.

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Berlin

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Der Erfolg des Hochgeschwindigkeitsverkehrs auf der Schiene in Frankreich ist seit über dreißig Jahren unbestritten. Parallel zur Verbreitung des TGV wurden jedoch die Verbindungen mit klassischen Fernverkehrszügen vernachlässigt, d.h. ausgedünnt bzw. abgeschafft. Der französische Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) steht daher in der Kritik: Für viele mittlere Städte, die nicht an das TGV-Netz angebunden sind, hat sich in den letzten Jahrzehnten die Qualität ihrer Schienenanbindung verschlechtert. Die Definition eines Attraktivitätsindexes und damit auch die Festlegung von Qualitätskriterien im SPFV bietet die Möglichkeit, Angebote im SPFV zu bewerten. Mit dem Attraktivitätsindex kann des Weiteren ein vorhandenes Angebot gezielt verbessert werden: Ein optimales Angebot ist unter allen rentablen Angeboten jenes mit der höchsten Attraktivität. In dieser Studie wird diese Methodik entwickelt und damit für Frankreich ein optimiertes SPFV-Angebot auf Basis eines Stundentakt entworfen, denn der Taktverkehr ist als Nutzungsoptimierung der Infrastruktur eine Lösung für eine finanziell optimierte Weiterentwicklung des Schienenpersonenverkehrs. Die für die Arbeit entwickelte Methodik ergibt ein Modell, dass eine gleichmäßige Anbindung der Städte ans SPFV-Netz liefert und so eine Verbesserung der Attraktivität des SPFV in Frankreich um 16,6 % erreicht.

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XII, 202 S.

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