Industriearbeit, Krankheit und Geschlecht. Zu den sozialen Kosten der Industrialisierung - Bremer Textilarbeiterinnen 1870-1914.

Vandenhoeck und Ruprecht
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Vandenhoeck und Ruprecht

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Göttingen

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 92/3569

item.page.type

item.page.type-orlis

DI
S

relationships.isAuthorOf

Abstract

In der Bremer Textilindustrie der Jahre 1870 bis 1914 waren vorwiegend Frauen beschäftigt. In der Arbeit wird die Frage nach ihrer gesundheitlichen Situation gestellt. Das Niveau der Krankheitsfälle - es wird auf Daten der Ortskrankenkasse zurückgegriffen - veränderte sich im untersuchten Zeitraum kaum. Der Krankenstand der Textilarbeiterinnen war jedoch durchweg höher als der ihrer männlichen Kollegen. Als zentrale Ursachen werden die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, die zum Einsatz von Frauen inbesonders gesundheitsschädlichen Arbeitsprozessen wie der Spinnerei und Karderei führte, und die zusätzliche Belastung durch Familienarbeit und Geburten angeführt. Die Arbeit stellt weiterhin die Bedeutung staatlicher Sozialpolitik, betrieblicher Sozialleistungen und gewerkschaftlicher Bestrebungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen dar. Die Regionalstudie versteht sich als Beitrag zur Sozialgeschichte der Frauen. mneu/difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

343 S.

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft; 95