Modellvorhaben Kirchenumnutzungen. Ideen - Konzepte - Verfahren. Sechzehn Beispiele aus Nordrhein-Westfalen.

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Düsseldorf

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ZLB: 4-2010/1082

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Neue Nutzungen für Kirchengebäude zu finden, die von den christlichen Gemeinden aufgegeben werden müssen - diese Aufgabe wird in den kommenden Jahren immer öfter auftreten. Deshalb hat das Städtebauministerium in einem Modellvorhaben Kommunen und Kirchen unterstützt, für 19 ehemalige Sakralgebäude beispielhaft neue Ideen und Strategien zu entwickeln. Geplant ist zum Beispiel in Bochum, die Kirche St. Marien als Veranstaltungssaal für Musik zu nutzen. In Geldern und Köln-Buchforst sollen die Gebäude in Seniorenwohnungen umgebaut werden. Kommunen und Kirchengemeinden, die in Zukunft mit der ungewohnten Aufgabe umgehen müssen, können sich an einem Verfahrenskonzept orientieren. Denn das ist neben der Kreativaufgabe, neue Nutzungen zu finden, eine der größten Herausforderungen bei Umnutzungsprojekten. Der Kirchenbestand in Nordrhein-Westfalen mit seinen romanischen, gotischen, gründerzeitlichen und insbesondere modernen Bauten ist einzigartig. Die Landesregierung hat sich mit den Modelluntersuchungen der Aufgabe gestellt, die Kirchen darin zu unterstützten, für ihre Gebäude sinnvolle neue Nutzungen zu finden. Die Ergebnisse von 16 beteiligten Modellkirchen sind in der Broschüre ausführlich dokumentiert.

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80 S.

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