Bevölkerungsstruktur und Wiederbesiedlung Speyers nach der Zerstörung von 1689.

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SEBI: CL 620

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Nach der fast vollständigen Vernichtung Speyers im Mai 1689 während der Pfälzischen Erbfolgekriege begannen erst 1698 die eigentliche Wiederbesiedlung der Stadt durch Zuwanderer und rückwandernde Altbürger und der Wiederaufbau der zerstörten Gebäude. Die Frage nach der sozialen Struktur der am Wiederaufbau beteiligten Bürger in bezug auf Beruf, Herkunft und Familienstand kann dahingehend beantwortet werden, daß sich, den bescheidenen Konsumverhältnissen der Stadt entsprechend, hauptsächlich Handwerker der reinen Versorgungsgewerbe aus dem gesamten Reich in Speyer niederließen. Die soziale Schichtung der Bürger nach 1698 deutet darauf hin, daß kaum Exportgewerbe in der Stadt vertreten waren, da alte Handelsbeziehungen nicht mehr bestanden und der Handel phasenweise fast vollkommen zum Erliegen gekommen war. Hingegen hatte sich im Laufe der zurückliegenden Dekade mit dem ,,Pöbel'' eine städtische Unterschicht gebildet, die den Stadtrat zu harten Disziplinierungsmaßnahmen veranlaßte. cb/difu

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Stadtzerstörung, Wiederbesiedlung, Bevölkerungsstruktur, Zuwanderer, Sozialstruktur, Wirtschaftsgeschichte, Stadtgeschichte, Landesgeschichte, Soziographie, Siedlungsgeschichte

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Heidelberg: Winter (1965), 186 S., Kt.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Heidelberg 1964)

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Stadtzerstörung, Wiederbesiedlung, Bevölkerungsstruktur, Zuwanderer, Sozialstruktur, Wirtschaftsgeschichte, Stadtgeschichte, Landesgeschichte, Soziographie, Siedlungsgeschichte

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Heidelberger Veröffentlichungen zur Landesgeschichte und Landeskunde; 10