Regionale Wanderungsprozesse in Deutschland sechs Jahre nach der Vereinigung.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
In den 90er Jahren gestalteten sich die Wanderungsprozesse in Deutschland sehr dynamisch. Das gilt sowohl für das Niveau dieser Prozesse als auch für deren räumliche Auswirkungen. Die aktuellen Wanderungsprozesse in Deutschland wurden im wesentlichen gekennzeichnet durch flächendeckende Außenwanderungsgewinne bei anhaltenden Binnenwanderungsverlusten der ostdeutschen an die westdeutschen Regionen, eine zunehmende Angleichung der ostdeutschen an die westdeutschen Wanderungsmuster, die Ausprägung neuer Wanderungsmuster im Ergebnis des deutschen Einigungsprozesses, aber auch durch die Stabilität spezifischer regionaler Wanderungsmuster. Die Wanderungen im Zeitraum 1991-1996 zeigen, dass sich sowohl die Intensität der Wanderungen als auch der Wandel des Wanderungsverhaltens durchaus in Abhängigkeit vom regionalen Disparitätengefüge gestalteten. In den alten wie in den neuen Ländern ließen sich spezifische Abhängigkeitsmuster erkennen. Da sich die regionalen Strukturprobleme derzeit vor allem auf die neuen Länder konzentrieren, zeigen sich dort auch die stärksten Wechselwirkungen. Langfristig kann davon ausgegangen werden, dass sich mit der Verringerung der wirtschaftlichen und sozialen Disparitäten zwischen den alten und den neuen Ländern auch das Wanderungsverhalten der ost- und der westdeutschen Bevölkerung weiter angleicht. - (n.Verf.)
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Nr. 11/12
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S. 743-762