Herausforderung politischer Steuerung im Zuge des Wandels kommunaler Aufgabenerfüllung.
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DE
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Duisburg
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ZLB: 4-2006/1577
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DI
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Abstract
Der Arbeit liegt die These zugrunde, dass ein Wandel der Staatlichkeit als Grundlage des Organisationswandels öffentlicher Aufgabenwahrnehmung gelten kann. In einem ersten Schritt werden die Ursachen der sich wandelnden Aufgabenteilung zwischen Kommunen und Privatwirtschaft beleuchtet. Im Fokus stehen sowohl kommunal immanente Problemlagen wie Haushaltskrisen oder demographischer Wandel als auch Entwicklungen auf Bundes-, EU- und globaler Ebene, die eine Liberalisierung der öffentlichen Aufgabenwahrnehmung vorantreiben. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Reaktionsstrategie der Kommunen auf die zuvor dargestellten endogenen und exogenen Faktoren eingehend untersucht. Mit Hilfe entwickelter Abwägungs- und Unterscheidungskriterien zwischen den Formen der Privatisierung und der Typologie von kommunalen Aufgaben wird ein begrifflicher Rahmen herausgearbeitet. Abschließend wird zum einen die Frage nach den Motiven der Kommunen, öffentliche Aufgaben zu privatisieren, gestellt und andererseits aber auch Gefahren aufgezeigt, die diese Privatisierungen von Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge mit sich bringen. goj/difu
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108 S., Anh.