Corporate Social Responsibility kommunaler Unternehmen. Eine alte Stärke kommt zu neuen Ehren.

Opphard, Karin
Alternative Kommunalpolitik
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Datum

2012

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Herausgeber

Alternative Kommunalpolitik

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bielefeld

Sprache

ISSN

0941-9225

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 3327
IRB: Z 1674
BBR: Z 555

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) wurde bereits in den 1950er Jahren geprägt. Er bezog sich nahezu ausschließlich auf Unternehmen der Privatwirtschaft. In der Europäischen Union (EU) ist eine systematische Diskussion um eine nachhaltige Unternehmensführung rund zehn Jahre alt. Im 2001 erschienenen Grünbuch "Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung (CSR)" fordert die EU eine umfangreiche CSR-Berichterstattung nicht nur in den Bereichen Umweltschutz und Arbeitsschutz, sondern insbesondere auch zu Fragen wie Menschenrechten und Kinderarbeit. In der Bundesrepublik Deutschland blieb das Thema viele Jahre engagierten Unternehmen, Verbänden, Institutionen und Nichtregierungsorganisationen (NGO) sowie der Wissenschaft vorbehalten. Beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wurde erst 2009 ein Nationales CSR-Forum geschaffen. Im Juni 2010 konnte ein Empfehlungsbericht an die Bundesregierung übergeben werden, der die Grundlage für den nationalen Aktionsplan CSR bildet. Die internationale Normungsorganisation ISO beschloss nach über fünf Jahren Arbeit und Beteiligung von mehr als 4.000 Experten und Beobachtern aus 99 Mitgliedsländern die ISO 26000, die in Deutschland als DIN ISO 26000 im Januar 2011 in Form eines Leitfadens veröffentlicht wurde. Sie beschreibt die unterschiedlichen Aspekte bei der Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung, definiert allgemeingültige Anforderungen, fasst grundlegende Prinzipien zusammen und formuliert Fragen, anhand derer ein interessiertes Unternehmen seinen eigenen Weg bei der strategischen Verankerung von CSR finden kann. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag die Rahmenbedingungen der Verankerung von CSR in kommunalen Unternehmen und Betrieben beschrieben. Die kommunalen Unternehmen sind zwar primär gemäß ihrem öffentlichen Auftrag am Gemeinwohl orientiert, haben aber auch die Aufgabe, wirtschaftlich zu handeln, ihre Kosten zu optimieren und zur Haushaltsentlastung beizutragen. So kann es zu Zielkonflikten zwischen gesellschaftlich verantwortlichem Handeln und wirtschaftlichen Erwägungen kommen.

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Schlagwörter

Zeitschrift

AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik

Ausgabe

Nr. 4

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 28-29

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen