Bioenergie: Zukunft für ländliche Räume. Themenheft.
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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DE
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Bonn
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0303-2493
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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
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Abstract
Unter dem Gesichtspunkt einer umweltschonenden und klimaneutralen Energieversorgung sind seit der Ölversorgungskrise vor 30 Jahren erneuerbare Energien als heimische und oft sehr umweltfreundliche Energiequelle interessant geworden. Das Themenheft zeigt die vielfachen Möglichkeiten der Biomasse-Nutzung für die Energieversorgung auf: die verschiedenen Arten von Biomasse selbst - von Reststoffen und Abfällen bis zu gezielt erzeugten Energiepflanzen - und die Diversität der Wandlungstechnologien zur Bereitstellung von Nutzenergie in Form von Strom, Wärme und Kraftstoffen und die Anwendungsformen zur lokalen Versorgung im ländlichen Raum. Der Beitrag von EISENBEISS und WAGNER gibt einen Überblick in Bezug auf die energiewirtschaftliche Rolle der Biomasse in einer nachhaltigen Energieversorgung Deutschlands mit einem Blick auf Europa und darüber hinaus. Die Regelungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes werden im Beitrag von STEIN dargestellt. Die verschiedenen Potenzialdefinitionen einer auf Biomasse basierenden Energieversorgung stellt der Beitrag von HOLM-MÜLLER und BREUER vor und zeigt an den beiden Beispielen Energieholz und Rapspöl die Abhängigkeit der Konzepte von den jeweils getroffenen Annahmen auf. Der Beitrag von BECKMANN stellt die regionale Verteilung des Aufkommens an tierischen Exkrementen, Reststroh und Restholz dar. Der Beitrag von KRAUTKREMER und HOFFSTEDE ist der Biogas-Technologie gewidmet und zeigt verschiedene Anwendungssysteme, deren Wirtschaftlichkeit vom Nutzungskonzept abhängt. Mit der Verwertung fester Restbiomasse in Form von Reststroh und Restholz befasst sich der Beitrag von LEIBLE und KÄLBER. Besonders ehrgeizig ist dabei das Ziel, aus solchen Rohstoffen einen Kraftstoff zu machen. Mit den Standortfaktoren der Produktion biogener Kraftstoffe befasst sich der Artikel von BREUER und HOLM- MÜLLER. Der Bau von Anlagen zur Umwandlung von Biomasse in Strom, Wärme oder Kraftstoffe braucht Planungssicherheit: RÖHNERT erläutert in seinem Beitrag die neuen und verbesserten Regelungen des Baugesetzbuches, die Privilegierung von Vorhaben für Biomasseanlagen im Außenbereich und solcher im Rahmen der Bauleitplanung. Zwei Beiträge beschäftigen sich mit den möglichen Veränderungen der Landschaftsfunktionen und der Kulturlandschaften: RODE und KANNING diskutieren diese Aspekte vor dem Hintergrund der räumlichen Planung, und HABERL entwickelt Szenarien am Beispiel Österreichs und Deutschlands, die die kulturlandschaftlichen Auswirkungen der Biomassenutzung im Wandel der Energiesysteme darstellen. Einzelbeispiele schildern abschließend HEMMERS (lokale und regionale Beispiele) sowie BRUNNER, HOTWAGNER und KOPITAR (Energieautarke Stadt Güssing/Österreich). - (n. Verf.)
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Nr. 1/2