Fachtagung "Informationsgesellschaft zwischen Vision und Wirklichkeit". Konsequenzen und Anforderungen für ländliche Regionen.

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DE

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Trier

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ZLB: 98/2120-4

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Zusammenfassung

Im Rahmen der Fachtagung diskutierten 150 Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über die Auswirkungen der Informationsgesellschaft sowie Chancen und Risiken, die sich daraus für die Region Trier ergeben könnten. In einem Einführungsvortrag wird ein neues Leitbild für die Ökonomie der Informationsgesellschaft im 21. Jahrhundert entworfen und werden Konsequenzen für Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft aufgezeigt. Zu den Elementen einer künftigen "Informationsgesellschaft für die Region Trier" muß die Vermittlung von Basiswissen und Medienkompetenz sowie eine kontinuierliche Weiterbildung der Menschen in der Region, der Erwerb neuer Qualifikationen, die Initiierung von Anwendungsprojekten zur Informationsgesellschaft, die Förderung der Informationstechnik im öffentlichen Sektor, Unterstützungsstrukturen und Unternehmensgründungen und die Bereitstellung einer mitwachsenden Infrastruktur gehören. Im Anschluß an die Vorträge wurden drei Beispiele aus der Praxis vorgestellt: die TA Telearbeit GmbH (Geilenkirchen) bietet spezialisierte Beratungsdienstleistungen im Bereich von Telearbeit, Telekooperation, Teleteaching und ähnlichen Telekommunikationsanwendungen für Unternehmen und Verwaltungen; ein Beispiel für eine Teleservicezentrums im ländlichen Raum ist das Telehaus Wetter mit den Arbeitsschwerpunkten: Teleservicedienstleistungen für Unternehmen (Bürodienstleistungen, Marketing und Public Relation, Beratung und EDV-Schulung), Beschäftigungsprojekte zur Integration von Langzeitarbeitslosen. Das dritte Beispiel ist die "Telearbeit als Instrument der Kommunalentwicklung am Beispiel der Gemeinde Retzstadt. Hier wird ein Telearbeits- und Service-Center aufgebaut, das u.a. von der Deutschen Telekom und deren Tochter DeTeBerkom gefördert wird. Das Projekt wird im Rahmen der bayerischen Landesinitiative "Bayern online" als Pilotprojekt für den ländlichen Raum unterstützt. goj/difu

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74 S.

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