Strukturelle Entwicklungen von Sportvereinen. Eine empirische Analyse im Sportbund Pfalz.

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Göttingen

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ZLB: 2010/2196

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DI

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Abstract

In zunehmendem Maße ist von einer "Krise der Sportvereine" die Rede. Frage ist: Leiden Sportvereine tatsächlich an einem Mitgliederschwund? Verlieren die Organisationen Kinder und Jugendliche und/oder weibliche Mitglieder an kommerzielle Sportanbieter? Orientieren sie sich im Hinblick auf ihre Angebotsgestaltung an Gegebenheiten und Entwicklungen in ihrer direkten Umwelt? Weiten sie ihre Angebotspalette in zunehmendem Maße aus? Bieten sie verstärkt Angebotsformen an, die abseits der traditionellen Wettkampf- und Leistungssportinhalte liegen? Beklagen sie über die Zeit in intensiverem Maße einen Mangel an Bereitschaft zur Übernahme ehrenamtlicher Tätigkeiten und greifen sie, damit verbunden, mittlerweile häufiger auf hauptamtliche Kräfte zurück? Antworten auf diese Fragen wurden im Rahmen der regionalen Vereinsstudie angestrebt. Es stellte sich heraus, dass es sich a) bei Sportvereinen um äußerst strukturstabile soziale Gebilde handelt, die sich b) unabhängig von den Gegebenheiten in ihrer Umwelt entwickeln Veränderungen der Parameter des Vereinsinnenlebens (wie Mitglieder- und Angebotsstruktur) bleiben demgemäß von externen Faktoren weitestgehend unbeeinflusst. Ein dritter Befund manifestierte sich darin, dass c) die Vereine die Ebenen des organisationalen Redens und Handelns voneinander entkoppeln - ein Gedanke, der im Rahmen des neoinstitutionalistisch geprägten Ansatzes der "Organization of Hypocrisy" entwickelt wurde und welcher den theoretischen Hauptbezugspunkt im Rahmen der Ergebnisdiskussion darstellt.

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VII, 200 S.

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