Spurwechsel im Migrationsprozess. Erfahrungen aus Schweden.

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Baden-Baden

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0721-5746

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ZLB: R 597 ZB 1169

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Abstract

Staatliche Versuche, Wanderungsbewegungen aus Drittstaaten in die EU zu kategorisieren, zu regulieren und zu steuern, unterliegen einem Paradoxon: In den letzten Jahren registrierten fast alle Mitgliedstaaten der EU eine zunehmende Asylzuwanderung; bei einem Großteil der Asylbewerber wird jedoch kein Anspruch auf Schutz festgestellt. Gleichzeitig fehlen der Wirtschaft, zumindest in Teilen Mittel- und Nordeuropas, qualifizierte Arbeitskräfte, obwohl Wege für Erwerbszuwanderung freigemacht wurden. In Schweden und Deutschland sind daher Überlegungen dahingehend angestellt worden, den Asylbewerberzuzug besser für den Arbeitsmarkt zu nutzen. Dabei geht es nicht nur um die schnellstmögliche Integration anerkannter Schutzbedürftiger und ihre Eingliederung in die Arbeitswelt, sondern auch um den Arbeitsmarktzugang von Asylbewerbern während des Verfahrens und Möglichkeiten, vom Zuwanderungskanal "Asyl" in die Spur "Arbeitsmigration" überzugehen. Erfahrungen in Schweden mit so genannten "Spurwechseln" von Migranten zwischen unterschiedlichen Migrationskanälen könnten Hinweise auf mögliche politische Handlungsoptionen geben.

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Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik

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Nr. 3

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S. 115-122

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