Der Einfluß der Schall- und Staubimmission durch Brauchkohlentagebaue auf Lästigkeitsreaktionen und die Gesundheit von Menschen in benachbarten Siedlungen - ein Beitrag zur umwelthygienischen Ursache-Wirkungsforschung und zur Raumplanung in einer Bergbaulandschaft.

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Freiberg

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ZLB: 92/1432-4

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DI

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Abstract

Es wurde eine Stichprobe von 225 Personen befragt, die aus einer Grundgesamtheit von ca. 6600 Einwohnern aus 15 Siedlungen in Randlage zu Tagebauen des Bezirks Cottbus stammt. Aus aktustischen und lufthygienischen Messungen wurden objektive Merkmale gewonnen und mit subjektiven Beobachtungen der Probanden in Zusammenhang gebracht. Die Analysen haben u.a. gezeigt, daß bisherige Beurteilungsmethoden für Lärm und Staub modifiziert werden müssen, um die Lästigkeit dieser Umweltfaktoren stärker zu berücksichtigen. Aus umwelthygienischer Sicht werden Schutzmaßnahmen für Tagebauanwohner für Entfernungen von 300 bis 1000 m zwischen Tagebaukante und Siedlung für notwendig gehalten. Entfernungen unter 300 m sind nach Ansicht des Autors nicht zu tolerieren. kmr/difu

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ca. 130 S.

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