Flächenstillegung: Die Perspektiven.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Bonn

item.page.language

item.page.issn

0303-2493

item.page.zdb

item.page.orlis-av

BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die bisherigen Erfahrungen mit dem Flächenstillegungsprogramm und die hier vorgestellten Ergebnisse von Modellrechnungen deuten darauf hin, daß die Landwirte freiwillig Ackerflächen stillegen, wenn es ihnen vorteilhaft erscheint. Trotzdem ist allein durch freiwillige Flächenstillegungsprogramme eine nachhaltige Verminderung der Überschußproduktion von Getreide kaum zu erzielen, weil die dazu notwendigen Prämienzahlungen aus den öffentlichen Haushalten sehr schwer finanzierbar wären. Das ist besonders deshalb ein Problem, weil - wie die Modellrechnungen zeigen - die Prämien bei weiter zunehmenden Erträgen ohne zusätzliche Preissenkungen laufend steigen müßten. Das ist ein Grund dafür, daß die EG-Kommission Preissenkungen vorschlägt, die für Teilnehmer an Flächenstillegungsmaßnahmen durch Flächenprämien ausgeglichen werden sollen. Damit würde eine Flächenstillegung mit haushaltsfinanzierten Prämien eingeführt. Durch die Kombination von Preissenkung und Flächenstillegung mit Ausgleichszahlungen gelingt es vielleicht, eine extensivere Getreideproduktion zu begünstigen und Ertragssteigerungen zu vermindern. Nur wenn dies gelingt, erscheint es möglich, durch die bisher diskutierte Stillegungspflicht von 15% der Getreidefläche bis Mitte der 90er Jahre die Getreideproduktion auf 160 Mio t zu begrenzen, um damit eine Lösung der Überschußprobleme zu bewirken. - (n.Verf.)

Description

Keywords

Journal

Informationen zur Raumentwicklung

item.page.issue

Nr.7

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S.523-534

Citation

item.page.dc-subject

item.page.subject-tt

item.page.dc-relation-ispartofseries