Wachstums-Koalitionen und Verhinderungs-Allianzen. Entwicklungsimpulse und -blockierungen durch regionale Netzwerke.

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DE

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Der Beitrag versucht, auf die grundsätzliche Ambivalenz von Netzwerken zu verweisen. Grenzen und Begrenztheiten von Netzwerken lassen sich vor allem an drei Bereichen aufweisen: Wie erstens die historische Entwicklung des Ruhrgebietes zeigt, können zu eng geknüpfte Netzwerke regionale Entwicklungen auch blockieren. Solche Blockaden können funktionaler, kognitiver und politischer Art sein; in jedem Fall führt eine zu "enge Kopplung" regionaler Netzwerke - wie sie gerade im Ruhrgebiet der Fall war - zu zähen Koalitionen gegen erforderliche, durchgreifende Neuerungen. Auf ein gegenteiliges Problem verweisen zweitens aktuelle Entwicklungen in Baden-Württemberg: Dort droht die Erosion äußerst erfolgreicher regionaler Netzwerke, ausgelöst durch den Zugriff von Großkonzernen auf eine bisher prosperierende, regionale Ökonomie. Es besteht also aktuell die Gefahr einer "zu losen Kopplung". Drittens schließlich verweist die Transformation der - von den Knappheitsökonomien des ehemaligen Ostblocks hervorgebrachten - osteuropäischen Netzwerke auf die Notwendigkeit, diese einerseits zu modernisieren, ohne sie andererseits vollständig in Marktbeziehungen aufzulösen. Will man Netzwerke künftig als Entwicklungspotentiale nutzen, so gilt es immer, die schwierige Gradwanderung zwischen "zu loser" und "zu enger Kopplung" zu wagen. - (n.Verf.)

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Nr.11

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S.749-758

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