Kirchzarten: Bundeswehrdepot wird Gewerbegebiet.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
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Abstract
In der Gemeinde Kirchzarten befand sich im Eingangsbereich bis 1999 ein Bundeswehrdepot der Bundesrepublik Deutschland mit einer Größe von 5,4 Hektar. Nach dessen Aufgabe war zunächst nicht geklärt, welcher neuen Nutzung das Gelände zugeführt werden sollte. Da zu diesem Zeitpunkt das Angebot an Gewerbe- und Mischflächen auf der Gemarkung Kirchzarten nahezu erschöpft war und die Gefahr der Abwanderung vorhandener Gewerbebetriebe bestand, beschloss die Gemeinde, eine städtebauliche Erneuerungsmaßnahme durchzuführen. Mit der Aufnahme in das Landessanierungsprogramm im Jahr 2001 mit einem Förderrahmen von 1,7 Millionen Euro konnte die Gemeinde hierfür die Weichen stellen. Ziel der Sanierung, die in dem Beitrag beschrieben wird, war eine Nutzung der ehemaligen Militärflächen für eine zivile bauliche Nutzung als Gewerbe- beziehungsweise Mischgebiet, das sich mit der Funktion der Gemeinde als Erholungsort vereinbaren lässt. 21 Gebäude mit mehr als 68.000 Kubikmeter umbauten Raums wurden nach dem Prinzip des selektiven Rückbaus abgebrochen, wobei 95 Prozent der Baustoffe wieder verwertet werden konnten. Ebenso erfolgte der Rückbau der Straßen- und Verkehrsflächen sowie parallel dazu die Sanierung der vorhandenen Bodenaltlasten. Anfang 2008 wurden die Erneuerungsmaßnahmen abgeschlossen. Sie erbrachten eine geordnete städtebauliche Entwicklung, wodurch die Zentralität und die Kaufkraftbindung der Gemeinde Kirchzarten gestärkt werden konnte.
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Journal
Die Gemeinde
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Nr. 18
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S. 636-637