BestandsWERTsteigerung: Grundlagen für ein nachhaltiges Flächenmanagement - das Realexperiment Stadt Offenburg.

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Karlsruhe

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Mit dem Vorhaben "BestandsWERTsteigerung" sollen neue Grundlagen für den planerischen Umgang im Bestand erarbeitet werden. Dazu werden Areale nicht mehr unter dem Gesichtspunkt der Widmung einer Nutzungsklasse gesehen, sondern als Ausschnitt der Erdoberfläche, auf dem ein Stoffwechsel von Wirkeinheiten (Pflanzen, Tiere, Betriebe, Haushalte, Anlagen etc.) stattfindet, durch den eine Leistung erbracht oder ein Erzeugnis hergestellt wird. Die allgemeinen Überlegungen des Vorhabens "BestandsWERTsteigerung" bilden den Hintergrund für das Realexperiment Offenburg, das im Rahmen einer am Geodätischen Institut Karlsruhe angefertigten Diplomarbeit durchgeführt wurde. Es handelt sich um die erste einer Reihe von geplanten Vorarbeiten. Mit dem ersten Experiment sollten am Beispiel der Nordweststadtmit einer GIS-gestützten Untersuchung zwei Fragen beantwortet werden: 1. Wie ist unter Vorgabe von ausgewahlten Flurstückeigenschaften der Möglichkeitsbereich für die potentiell bebaubaren oder die für eine Umnutzung in Frage kommenden Flurstücke zu bestimmen? 2. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Eigenschaften und Beschaffenheiten von Flurstücken und der Nutzungsart? Mit dem ersten Experiment wird aktuelles Wissen über die innerörtlichen Gegebenheiten und die Ausgangslage erzeugt, auf der dann weitergehende planerische Überlegungen zur Innenentwicklung im gesamten Siedlungsbestand aufbauen.

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22 S.

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