Untersuchungsstrategie für gefährliche Stoffe in Abwasserleitungen der Industrie.

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Berlin

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0722-186X

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ZLB: 2001/1198-4

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Abstract

Die Erfassung der Gehalte und Wirkungen gefährlicher Stoffe in Abwasserleitungen der Industrie erfordert eine Kombination chemischer und biologischer Untersuchungen, die über das bisher festgelegte Maß hinausgeht. In dieser Studie wurde deshalb eine Untersuchungsstrategie für gefährliche Stoffe in Abwassereinleitungen entwickelt, die die Parameter Persistenz, Bioakkumulierbarkeit und Toxizität auch experimentell verknüpft. Die Ausarbeitung erfolgte nach Auswertung der international bestehenden Untersuchungsstrategien sowie der zur Verfügung stehenden Testverfahren. Der Aufbau der Strategie ist modular angelegt zur Sicherung einer flexiblen Anpassung an die Gegebenheiten eines Abwassers. Nach der Bestimmung von akuter und chronischer Toxizität sowie Gentoxizität folgt ein biologischer Abbautest zur Gewinnung der persistenten Abwasserfraktion. Aus dieser werden die bioakkumulierbaren Stoffe mittels Festphasen-Extraktion bestimmt. In der Strategie sind Unterschiede zwischen Direkt- und Indirekteinleitern berücksichtigt; auch die partikuläre Phase findet Beachtung. Durch die Modulare Verknüpfung kann ermittelt werden, ob ein Abwasser toxische und persistente und bioakkumulierbare Stoffe enthält, die ein bedeutendes Gefährdungspotenzial für die aquatische Umwelt darstellen. Eine erste Anwendung der Strategie auf drei Abwässer der chemischen und metallbearbeitenden Industrie zeigte, dass die Untersuchungsstrategie in der geplanten Art und Weise eingesetzt werden kann. difu

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112 S.

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Texte; 7/01