Das rote Rathaus. Die Sozialdemokratisierung des Ruhrgebiets am Beispiel Dortmund 1945-1964.

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Bochum

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ZLB: 93/463-4

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DI

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Abstract

Gefragt wird nach dem Erfolgsheimnis der SPD bei Wahlen im Ruhrgebiet nach 1945. Am Beispiel Dortmunds als der "heimlichen Hauptstadt" der SPD werden mit ökologischen Wahlanalysen die Zusammenhänge zwischen Sozialstruktur und kommunalem Wahlverhalten untersucht. In Dortmund konnte die SPD an ein traditionelles lokales Milieu anknüpfen. In sozialräumischer Hinsicht entwickelte sich die SPD zu der Arbeiterpartei schlechthin. Ihre steigenden Wahlerfolge beruhten zunächst auf der Übernahme des kommunistischen Milieus und später auf dem Einbruch in die katholische Arbeiterschaft. Diese Erfolge sind in den Zusammenhang der "kommunalpolitischen Blütezeit" der SPD bis Ende der 60er Jahre einzuordnen. Das Ruhrgebiet stellt dabei zwar einen quantitativen Extremfall dar, aber keine Ausnahme hinsichtlich der Erklärungsfaktoren für die Erfolge. Bei der Sozialdemokatisierung des Ruhrgebiets handelt es sich eher um einen Normalisierungsprozeß. kmr/difu

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ca. 360 S.

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