Ethnic identity by design or by default? A comparative study of multiculturalism in Singapore and Frankfurt am Main.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 99/721

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DI

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Abstract

Die Arbeit stellt eine vergleichende, empirische und theoretische Studie des Multikulturalismus in Singapur und Frankfurt am Main dar. Sie wirft einen neuen Blick auf die Rolle der (ethnischen) Identität in multikulturellen Gesellschaften. Ethnische und nationale Identitäten sind keine statischen Gegebenheiten, sondern spezifische Ausdrucksformen einer kollektiven Identität, die sowohl integrierenden wie trennende Aspekte besitzen. Ein friedliches Zusammenleben ist nur möglich, wenn bei Anerkennung der ethnischen Unterschiede die Gemeinsamkeiten betont werden. Welche unterschiedlichen Umgangsweisen möglich sind, wird an den beiden Städten, die zwei Modelle des globalen Phänomens der dauerhaften Anwesenheit von Fremden repräsentieren, deutlich gemacht: Auf der einen Singapur, das von Beginn an eine Einwandererstadt war und einen gewollten und geplanten Multikulturalismus neben der Propagierung einer nationalen Identität praktiziert, auf der anderen Seite Frankfurt am Main, in einem Land ohne Einwanderungspolitik und in einem Rechtssystem, in dem ethnische und nationale Identität verschmolzen sind. goj/difu

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VII, 220 S.

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