Bio im Tank. Alternative Kraftstoffe sind im Kommen.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Unter der Marke 'Wendländer BioGas' verkauft die Raiffeisen-Warengenossenschaft Jameln seit Juni 2006 Kraftstoff aus der eigenen Biogasanlage , die von 40 Landwirten in unmittelbarer Nähe mit Gülle, Roggen, Gras und Mais befüllt wird. Der Preis des innovativen Kraftstoffs orientiert sich an den umliegenden Erdgastankstellen. Die Biogastankstelle gibt neue Impulse in der Region und die Zulassungszahl von gasbetriebenen Kraftfahrzeugen stieg. Getankt werden derzeit rund 5.000 Kilogramm Biogas monatlich. Das unternehmerische Risiko der örtlichen Genossenschaft mit 20 Mitarbeitern wird mit steigendem Absatz belohnt, woran auch die Biomasse anliefernden Landwirte partizipieren. Die Kapazität der Biogasanlage lässt einen weiteren Anstieg auf rund 110.000 Kilogramm Biogas pro Monat zu. Ausgehend von diesem Fallbeispiel wird in dem Beitrag die Marktentwicklung von Biokraftstoffen thematisiert. Außerdem wird untersucht, ob die Erzeugung von Biogas auch Marktchancen für die Abfallwirtschaft bietet. Laut aktuellen Statistiken werden jährlich mehr als 8 Millionen Tonnen entsorgt. Theoretisch ließe sich - vorausgesetzt man würde die ganze Charge vergären - bei einer durchschnittlichen Gasausbeute von 50 Kubikmeter pro Tonne Bioabfall rund 400 Millionen Kubikmeter Biogas erzeugen. Der Volkswagen-Konzern geht davon aus, dass bis 2030 rund ein Fünftel der Kraftfahrzeuge mit Biokraftstoffen betankt werden. difu

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Entsorga-Magazin

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Nr. 9

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S. 18-20

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