Gärten und Politik. Vom Kultivieren der Erde.

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München

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ZLB: Kws 220/8

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Abstract

Die alte Geschichte vom Paradies ist heute als politische Geschichte neu zu erzählen. Gärten und Städte entstanden als Orte der Verteidigung des Menschen gegen die wilde Natur, wobei sich ökonomischer Nutzen und ästhetische Absicht verbanden. Heute ist die Erde weitgehend kultiviert und die Zonen, die es nicht sind, stehen unter Kontrolle. Mit der Aneignung der äußeren Natur haben sich auch die menschliche Natur und das gesellschaftliche Leben verwandelt. Vom Bodenkundler bis zum Philosophen, vom Pflanzenzüchter bis zur Landschaftsarchitektin denken Experten über den Garten nach: von der Renaissance bis zur Gegenwart, vom humanistischen Garten bis heute, da es erneut darum geht, eine humane Welt zu gestalten.

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317 S.

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