Wenn das Einkommen nicht zum Wohnen reicht - und wie der Staat hilft. Instrumente, Empfänger und Leistungen zur sozialen Absicherung des Wohnens.

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Lade...
Vorschaubild

Datum

Zeitschriftentitel

ISSN der Zeitschrift

Bandtitel

Herausgeber

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bonn

Sprache

ISSN

0303-2493

ZDB-ID

Standort

BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IFL: Z 0073
IRB: Z 885

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Die soziale Absicherung des Wohnens unterstützt mit ihren wohnungspolitischen Instrumenten Haushalte, die aus verschiedenen Gründen Schwierigkeiten haben, sich mit angemessenem Wohnraum zu versorgen. Der Einstiegsbeitrag skizziert die unterschiedlichen Bedarfslagen der unterstützungsbedürftigen Haushalte sowie die Ausgestaltung und Wirkungsweise der jeweils zum Einsatz kommenden wohnungsbezogenen Sicherungssysteme. Von Bedeutung sind hierbei insbesondere die Übernahme der Unterkunftskosten (KdU) von Empfängern staatlicher Mindestsicherungsleistungen nach Sozialgesetzbuch II und XII, das Wohngeld, die soziale Wohnraumförderung der Länder sowie verschiedene kommunale Hilfesysteme. Bund und Kommunen deckten 2009 die Wohnkosten vollständig oder teilweise für 12% der privaten Haushalte in Deutschland ab. Für sogar etwa jeden fünften Mieterhaushalt muss preisgünstiger Wohnraum zur Verfügung stehen. Welche Haushaltstypen zu den Empfängergruppen der sozialen Absicherung des Wohnens zählen, wird in dem Beitrag ebenso analysiert wie ihre regional differenzierten Wohnkosten sowie die Wohnqualität, die mit staatlicher Unterstützung erreicht werden kann.
The social coverage of housing with its housing policy instruments supports households which have difficulties for different reasons to provide themselves with adequate housing space. The introductory article outlines the different requirement situations of the households in need of support as well as the design and the effect of the housing-related coverage systems which are applied respectively. Of particular significance in this context are taking over the cost of accommodation (KdU) of the recipients of state minimum coverage services according to the Code of Social Law II and XII, the residential rent assistance payments, the social housing promotion of the federal states as well as different municipal support systems. The Federal Government and the municipalities covered the housing costs completely or partially for 12% of the private households in Germany in 2009. For approximately every fifth rental household housing space must be available at a reasonable price. Which types of households belong to the groups of recipients of the social coverage of housing is analyzed in the article, as well as their regionally differentiated housing costs and the housing quality which can be achieved with government support.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Informationen zur Raumentwicklung

Ausgabe

Nr. 9

item.page.dc-source

Seiten

S. 505-520

Zitierform

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries