Münchner Sozialstudie. Soziale Entwicklung und Lebenssituation der Münchner BürgerInnen.

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München

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ZLB: 95/4388-4
DST: M 20/205

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S

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Abstract

Anlaß der Untersuchung sind neuere sozioökonomische Entwicklungen der westeuropäischen Großstädte, die auch München betreffen. Dazu gehören ein relativer Wohlstand bei gleichzeitig steigender Armut. Probleme wie niedrige Einkommen und überbelegte Wohnungen konzentrieren sich in München auf größere Haushalte. Insbesondere ärmere Haushalte müssen große Anteile ihrer Einkommen für die Miete ausgeben. Die Mietbelastung ist in vier Jahren bis 1991 um ein Viertel gestiegen. Die Haushaltsgröße sinkt. Für den Freizeitbereich hat das Wohnumfeld eine hohe Bedeutung. Die Mobilitätsraten sind hoch, konzentrieren sich jedoch auf einzelne Gruppen, z.B. junge ausländische Erwachsene. Es zeigen sich soziale Segregationstendenzen nach Merkmalen wie Alter, ethnischer Zugehörigkeit oder Haushaltstyp. In Hinblick auf soziale Wertorientierung wurde für soziale Kontakte eine hohe Bedeutung von Familien und anderen Lebensgemeinschaften festgestellt. Mit dem Alter nimmt auch die Zahl vertrauter Personen ab. Die Zahl von Hochbetagten und Pflegebedürftigen wächst. Städtischer Handlungsbedarf ergibt sich insbesondere für die Gruppen großer Haushalte, Alleinerziehender und armer Menschen. eh/difu

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167 S.

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Perspektive München. Schriftenreihe zur Stadtentwicklung; B 4