Selbstverpflichtung der Wirtschaft zur Kohlendioxid-Reduktion - Kein Ersatz für aktive Klimapolitik.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Berlin

item.page.language

item.page.issn

0012-1304

item.page.zdb

item.page.orlis-av

IRB: Z 1120
ZLB: Zs 457-4
BBR: Z 107

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Kurz vor Beginn des Klimagipfels in Berlin haben einige Industrieverbände der Bundesregierung das Angebot unterbreitet, "auf freiwilliger Basis ... besondere Anstrengungen zu unternehmen, ihre spezifischen CO2-Emissionen bzw. den spezifischen Energieverbrauch bis zum Jahr 2005 (Basis 1987) um bis zu 20 Prozent zu verringern". Im Gegenzug erwarten sie von der Bundesregierung den Verzicht auf Klimaschutzund Energiesteuern sowie auf die Wärmenutzungsverordnung. Der Notwendigkeit einer drastischen Reduktion der Treibhausgasemissionen sowie dem Ziel der Bundesregierung, die absoluten CO2- Emissionen von 1987 bis 2005 um 25 bis 30 vH zurückzuführen, wird dieses Angebot indes nicht gerecht. Ein Verzicht auf breit angelegte, verbindliche Maßnahmen im Tausch gegen unzureichende Selbstverpflichtungen müßte als Signal verstanden werden, daß die Bundesregierung ihr selbstgestecktes Klimaschutzziel nicht mehr verfolgen will. Damit liefe sie Gefahr, ihre klima- und umweltpolitische Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Description

Keywords

Journal

Wochenbericht

item.page.issue

Nr.14

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S.277-283

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries